40 Prozent der Deutschen haben noch Vertrauen in den Fußball-Bund

Die ARD hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass die Sympathie für den deutschen Fußball-Bund (DFB) in den letzten Jahren stark gesunken ist. Demnach haben nur noch 40 Prozent der Menschen in Deutschland ein positives Bild vom DFB, während 60 Prozent negative oder gar keine Meinung zu dem Verband haben.

Dieser Trend ist besonders auffällig, wenn man ihn mit der allgemeinen Stimmung in der Bevölkerung vergleicht. So haben zum Beispiel die meisten Menschen in Deutschland noch immer ein positives Bild von der Bundeskanzlerin Angela Merkel (67 Prozent), dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (66 Prozent) oder dem deutschen Fußball-Star Mesut Özil (61 Prozent).

Die negativen Zahlen für den DFB sind vor allem auf die Skandale der vergangenen Jahre zurückzuführen. So gab es zum Beispiel Kritik am Umgang mit der Neonazi-Skandal beim Zweitligisten Hansa Rostock, der Affäre um die manipulierten WM-Qualifikationsspiele zwischen Deutschland und Schweden sowie dem Skandal um die Millionen-Zahlungen an den früheren FIFA-Präsidenten Sepp Blatter.

Auch wenn der DFB in den letzten Jahren versucht hat, sein Image aufzubessern, scheint dies bisher nicht zu fruchten. Im Gegenteil: Laut der Studie haben vor allem junge Menschen ein negatives Bild vom DFB. Bei den 18- bis 34-Jährigen haben nur noch 32 Prozent eine positive Meinung vom Bund, während 68 Prozent negative oder gar keine Meinung zu ihm haben. Bei den 35- bis 49-Jährigen ist der Anteil der Befragten mit einer positiven Meinung sogar noch geringer: Hier haben nur noch 29 Prozent ein positives Bild vom DFB.

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