Die Bundeswehr könnte bald eine neue Waffe in ihrem Arsenal haben: die F-35-Kampfflugzeuge. Die Jets, die von Lockheed Martin hergestellt werden, könnten jedoch erheblich teurer sein als erwartet.
Wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet, könnte die Bundeswehr bis zu 36 der Jets kaufen, die im Wert von jeweils 100 Millionen US-Dollar stehen. Insgesamt könnte der Kauf also bis zu 3,6 Milliarden US-Dollar kosten.
Bisher war geplant, dass die Bundeswehr 20 F-35-Jets kauft, aber das Ministerium für Verteidigung und die Luftwaffe sind sich nun einig, dass 36 Jets besser wären. Allerdings ist noch nicht klar, ob die Bundesregierung den Kauf tatsächlich tätigen wird.
Noch vor einigen Jahren waren die Kosten für die F-35-Jets deutlich geringer. Doch durch Verzögerungen bei der Produktion und Steigerungen der Herstellungskosten sind die Jets inzwischen deutlich teurer geworden. Die Bundeswehr müsste also tief in die Tasche greifen, wenn sie die Jets kaufen wollte.
Im Moment ist noch unklar, wann genau die F-35-Jets in Dienst gestellt werden sollen. Bisher war geplant, dass die ersten Jets 2020 einsatzbereit sein werden, aber dieser Zeitplan könnte sich jetzt verzögern.