Die Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC+) wird die aktuelle Fördermenge weitgehend unverändert belassen. Zu diesem Ergebnis kam ein Treffen der Minister am Donnerstag in Abu Dhabi. Die Länder wollen damit den Ölpreis stabilisieren und die Nachfrage nach Rohstoffen anziehen. Im kommenden Jahr soll die Förderung dann leicht um 300.000 Barrel pro Tag (15 Millionen Tonnen) zurückgefahren werden.
OPEC+ entschied sich, die aktuellen Förderquoten weitgehend unverändert zu belassen. Dabei handelt es sich um eine Kürzung der Förderung um 1,2 Millionen Barrel pro Tag (60 Millionen Tonnen) im Vergleich zum Vorjahr. Die Maßnahme soll die Nachfrage nach Rohstoffen anziehen und den Ölpreis stabilisieren. Die Reduzierung der Förderung im kommenden Jahr soll laut dem Vorsitzenden der OPEC+, dem saudischen Energieminister Khalid al-Falih, „leicht“ ausfallen. Experten gehen von einer Kürzung um 300.000 Barrel pro Tag (15 Millionen Tonnen) aus.