Annemarie Renger – eine beeindruckende Politikerin der Nachkriegszeit

Annemarie Renger, die am 3. November 1970 zur ersten Frau an der Spitze des Bundestags gewählt wurde, starb am 25. Juni 2020 im Alter von 91 Jahren.

Renger war eine der herausragenden Politikerinnen der Nachkriegszeit in Deutschland. Geboren 1927 in Aachen, machte sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihr Abitur und studierte Jura. Nachdem sie 1951 in den Bundestag eingezogen war, übernahm sie bald Führungspositionen in der SPD-Fraktion, u.a. als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Innenausschusses.

Mit ihrer Wahl zur Bundestagspräsidentin setzte sie ein starkes Zeichen für die Gleichstellung der Geschlechter in der Politik. In ihrer Amtszeit setzte sie sich für eine engere Zusammenarbeit zwischen den Parteien und für mehr Transparenz im Parlament ein. Auch nach ihrer Zeit als Bundestagspräsidentin engagierte sie sich weiter für die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Annemarie Renger war eine beeindruckende Persönlichkeit, die entscheidend dazu beigetragen hat, die Position der Frauen in der Politik zu stärken. Ihr Tod ist ein großer Verlust für die deutsche Politik.

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