Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent erhöht. Die Erhöhung war erwartet worden. Die Fed begründete die Zinsanhebung mit der guten wirtschaftlichen Lage in den USA. Inflation und Arbeitslosigkeit seien weiterhin niedrig, während das Wachstum der US-Wirtschaft stabil bleibe.
Dies ist die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr und die insgesamt achte seit Dezember 2015. Experten rechnen damit, dass die Fed den Leitzins weiter erhöhen wird, auch wenn die nächste Anhebung nicht vor 2019 erwartet wird.
Die jüngste Zinserhöhung in den USA hat auch Auswirkungen auf Deutschland. Denn wenn die Zinsen in den USA steigen, steigen auch die Kapitalkosten für deutsche Banken, die in den USA investieren. Das kann zu höheren Kosten für Kredite und andere Finanzprodukte in Deutschland führen.