Im vergangenen Jahr wurden mehr Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland registriert als im Jahr davor. Das geht aus dem neuesten Bericht des statistischen Bundesamtes hervor.
Die Zahl der legalen Schwangerschaftsabbrüche ist im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf knapp 185.000 gestiegen. Die meisten dieser Abbrüche wurden in den neuen Bundesländern vorgenommen. Dort lag die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche pro 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter bei 8,6. In den alten Bundesländern lag die Quote bei 3,9.
Die Gründe für die Zunahme der Schwangerschaftsabbrüche sind unklar. Experten vermuten jedoch, dass sie mit der Zunahme ungewollter Schwangerschaften zusammenhängt.