Peruanischer Präsident Vizcarra ruft landesweiten Ausnahmezustand aus

Der peruanische Präsident Martín Vizcarra hat am Freitag einen landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen, nachdem es zu Unruhen mit Todesopfern gekommen war. Vizcarra sagte in einer Fernsehansprache, es sei „notwendig, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und das Land zu schützen“.

Zuvor waren Bereitschaftspolizisten in der Nähe der Hauptstadt Lima in einen Aufstand geraten, bei dem nach Angaben von Augenzeugen Dutzende Menschen verletzt wurden. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse gegen die Demonstranten ein. Die Unruhen eskalierten, als einige Polizisten Feuer auf die Menge eröffneten.

Der Ausnahmezustand gilt für 60 Tage. Während dieser Zeit soll die Polizei besondere Befugnisse haben, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.

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