Während in vielen Ländern die Weihnachtszeit gefeiert wird, ist dies in Brunei verboten. Trotzdem gibt es eine kleine Minderheit von Menschen, die das Fest trotzdem feiern.
Zu Beginn des Jahres 2020 wurde bekannt, dass im südostasiatischen Sultanat Brunei ein Verbot für das Feiern von Weihnachten verhängt wurde. Dies sollte sich jedoch nicht auf die christlichen Einwohner des Landes beschränken, sondern auch für diejenigen gelten, die sich dem Fest nicht religiös verbunden fühlen.
Trotz des Verbotes gibt es eine kleine Minderheit von Menschen, die Weihnachten trotzdem feiern. Sie tun dies meist im Verborgenen und bei geschlossenen Türen, um nicht von den Behörden bestraft zu werden. Einige Christen in Brunei haben sogar angefangen, ihren Glauben zu verbergen, um nicht in Konflikt mit dem Gesetz zu kommen.
Das Weihnachtsfest ist in Brunei eine recht neue Tradition. In den letzten Jahren wurde es immer populärer, was vor allem auf die Einwanderung aus dem westlichen Ausland zurückzuführen ist. Viele Bruneier sehen das Fest jedoch als Bedrohung für ihre muslimische Identität und sind daher gegen das Feiern.
Für die kleinen Gruppe von Menschen, die Weihnachten trotzdem feiert, ist es ein Symbol des Widerstands gegen das Verbot. Sie wollen zeigen, dass sie nicht bereit sind, ihre Traditionen aufzugeben. Gleichzeitig ist es für sie auch eine Möglichkeit, Gemeinschaft zu finden und sich gegenseitig zu unterstützen.