Bundesregierung stellt Ultimatum an Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann

Die Bundesregierung hat dem Hersteller von „Puma“-Panzern, Rheinmetall, und dem Zulieferer Krauss-Maffei Wegmann ein Ultimatum gestellt. Die beiden Firmen haben laut Bundesverteidigungsminister Ursula von der Leyen (CDU) bisher nicht die vereinbarten Qualitätsstandards bei den gebauten Panzern erreicht.

Laut von der Leyen sind die bisherigen Ergebnisse „unzureichend und enttäuschend“. Die Ministerin drohte den Firmen mit Konsequenzen, sollten sie die Qualitätsprobleme nicht bald in den Griff bekommen. Sollten die Firmen weiterhin Fehler machen, könnte die Regierung ihnen die weitere Produktion der Panzer verbieten.

Die „Puma“-Panzer sind das neueste Modell der deutschen Armee und sollten eigentlich schon seit 2016 in Betrieb sein. Bisher wurden allerdings nur wenige der gebauten Panzereinheiten an die Truppe ausgeliefert, da immer wieder Qualitätsmängel auftraten.

Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann sind die einzigen Hersteller von Panzerfahrzeugen in Deutschland. Die beiden Konzerne haben den Auftrag für die Produktion der „Puma“-Panzer im Wert von etwa 8 Mrd. Euro im Jahr 2010 erhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert