Im Kampf gegen die Klimakrise will Bundesumweltministerin Svenja Schreibe ein unterirdisches CO2-Speicherungsprojekt in Deutschland umsetzen. Dazu plant die Ministerin, in Zusammenarbeit mit der geologischen Bundesanstalt (GBA), bis zu zehn unterirdische CO2-Speicher an verschiedenen Standorten in Deutschland zu errichten.
Die CO2-Speicher sollen in erster Linie aus natürlichen Geleisen, sogenannten Salzstöcken, bestehen. Diese sind in der Lage, große Mengen an CO2 zu binden und sicher zu speichern. Allerdings ist die Errichtung eines solchen Speichers keine einfache Aufgabe: Zunächst muss ein tiefes Loch in den Salzstock getrieben werden, in dem das CO2 dann gespeichert wird. Dies ist eine kostspielige Angelegenheit und setzt eine genaue geologische Kenntnis des jeweiligen Standortes voraus.
Doch Schreibe ist optimistisch und hält das Projekt für machbar: „Wir haben in Deutschland die nötige geologische Expertise, um das Projekt umzusetzen. Und ich bin zuversichtlich, dass wir die notwendigen Mittel aufbringen können.“
Bisher gibt es weltweit erst einige wenige CO2-Speicher, doch Schreibe hofft, dass ihr Projekt Vorbildcharakter haben und weitere Länder dazu bewegen wird, in CO2-Speicherung zu investieren.